Offener Brief an alle SPÖ Mandatare der Stadt Graz betreffend die Abstimmung zum Gemeindeabwasserplan der Landeshauptstadt Graz am 11.5.2017

Betty Baloo am Mi, 10.05.2017 - 10:11

Am 11.5.2017 soll im Grazer Gemeinderat über den Gemeindeabwasserplan der Landeshauptstadt Graz, Revision 2, Juni 2015, basierend auf STEK (Stadtentwicklungskonzept) abgestimmt werden. Diese Abstimmung  soll rechtlich die Grundlage für den Bau des Zentralen Speicherkanals bilden. In einem offenen Brief an alle GemeinderätInnen der SPÖ, habe ich von jedem einzelnen die verbal getätigten politische Anliegen eingefordert, die allesamt nur Gutes für die Stadt und die BürgerInnen wollen. Wenn jeder für sich seine politischen Ansprüche wirklich umsetzen möchte, darf keiner von ihnen diese Abstimmung mit seiner Stimme positiv unterstützen. Sollten die einzelnen SPÖ-GemeinderätInnen dennoch ihr "Ja" geben, haben sie ihre Aussagen nicht ehrlich gemeint, oder sich mit diesem heiklen Thema nicht eindringlich genug auseinandergesetzt. Auch stelle ich dann sehr in Frage, ob die von Herrn Ehmann getätigte Aussage "Wir werden unsere Rolle als Opposition annehmen" in diesem Zusammenhang Umsetzung findet!

Nachstehend meine offenen Briefe, die gerne für eigene Schreiben verwendet werden dürfen!

spoe.klub@stadt.graz.at
Sehr geehrter Herr Ehmann!
Sie sagten nach der Gemeinderatswahl: "Wir werden unsere Rolle als Opposition annehmen". 

Sie haben morgen die Gelegenheit, vielen Bürgern die dringend darauf warten, Ihre Aussage zu beweisen, wenn Sie selbst und andere der SPÖ GemeinderätInnen gegen den Gemeindeabwasserplan der Landeshauptstadt Graz,  Revision 2, Juni 2015, basierend auf STEK (Stadtentwicklungskonzept) stimmen. Damit soll eine rechtliche Grundlage für den Zentralen Speicherkanal ZSK geschaffen werden, ohne bessere und vor allem modernere Alternativen für die Verwertung des Regenwassers zu berücksichtigen.

Im Sinne unserer Kinder und Enkelkinder erbitte ich dringend, diese Entscheidung als SPÖ Mandatar nicht mitzutragen und mitverantwortlich zu werden, diese Stadt finanziell und wassertechnisch austrocknen zu lassen!!!

Mit freundlichen Grüßen
Betty Baloo, Aktionskünstlerin auf der ganzen Welt


gerald.hassler@stadt.graz.at
Sehr geehrter Herr Haßler!

Ihr politisches Anliegen lautet: „Über die Vergangenheit kann man nur reden, die Zukunft kann man gestalten.“

Sie haben morgen die Gelegenheit, vielen Bürgern die dringend darauf warten, Ihre Aussage zu beweisen, wenn Sie selbst und andere der SPÖ GemeinderätInnen gegen den Gemeindeabwasserplan der Landeshauptstadt Graz,  Revision 2, Juni 2015, basierend auf STEK (Stadtentwicklungskonzept) stimmen. Damit soll eine rechtliche Grundlage für den Zentralen Speicherkanal ZSK geschaffen werden, ohne bessere und vor allem modernere Alternativen für die Verwertung des Regenwassers zu berücksichtigen.

Im Sinne gute ökologische und ökonomische Voraussetzungen für unsere Kinder und Enkelkinder zu schaffen, erbitte ich dringend, diese Entscheidung als SPÖ Mandatar nicht mitzutragen und mitverantwortlich zu werden, diese Stadt finanziell und wassertechnisch austrocknen zu lassen!!!

Mit freundlichen Grüßen
Betty Baloo, Aktionskünstlerin auf der ganzen Welt


alexandraelisabeth.marak-fischer@stadt.graz.at
Sehr geehrte Frau Magistra Marak-Fischer!

Ihr politisches Anliegen lautet: „Kinder verdienen Chancengleichheit! Damit sie diese auch haben, müssen wir ihnen die Rahmenbedingungen schaffen, damit sie unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder finanziellen Verhältnissen der Eltern ihre eigenen Talente bestmöglich ausbilden können.“

Sie haben morgen die Gelegenheit, vielen BürgerInnen die dringend darauf warten, Ihre Aussage zu beweisen, wenn Sie selbst und andere der SPÖ GemeinderätInnen gegen den Gemeindeabwasserplan der Landeshauptstadt Graz,  Revision 2, Juni 2015, basierend auf STEK (Stadtentwicklungskonzept) stimmen. Damit soll eine rechtliche Grundlage für den Zentralen Speicherkanal ZSK geschaffen werden, ohne bessere und vor allem modernere Alternativen für die Verwertung des Regenwassers zu berücksichtigen.

Im Sinne gute ökologische und ökonomische Voraussetzungen für unsere Kinder und Enkelkinder zu schaffen, erbitte ich dringend, diese Entscheidung als SPÖ Mandatar nicht mitzutragen und mitverantwortlich zu werden, diese Stadt finanziell und wassertechnisch austrocknen zu lassen!!!

Mit freundlichen Grüßen
Betty Baloo, Aktionskünstlerin auf der ganzen Welt


ewald.muhr@stadt.graz.at
Sehr geehrter Herr Mag. Muhr!

Ihr politisches Anliegen lautet: „Graz soll eine attraktive, leistbare und lebenswerte Stadt werden, die an ihren Entwicklungsprozessen alle Menschen teilhaben lässt, die sie als Heimat gewählt haben - eine moderne Stadt mit sozialer Gerechtigkeit und Menschlichkeit. Denn wir alle sind Graz.“

Sie haben morgen die Gelegenheit, vielen BürgerInnen die dringend darauf warten, Ihre Aussage zu beweisen, wenn Sie selbst und andere der SPÖ GemeinderätInnen gegen den Gemeindeabwasserplan der Landeshauptstadt Graz,  Revision 2, Juni 2015, basierend auf STEK (Stadtentwicklungskonzept) stimmen. Damit soll eine rechtliche Grundlage für den Zentralen Speicherkanal ZSK geschaffen werden, ohne bessere und vor allem modernere Alternativen für die Verwertung des Regenwassers zu berücksichtigen.

Im Sinne gute ökologische und ökonomische Voraussetzungen für ALLE GrazerInnen; respektive unsere Kinder und Enkelkinder zu schaffen, erbitte ich dringend, diese Entscheidung als SPÖ Mandatar nicht mitzutragen und mitverantwortlich zu werden, diese Stadt finanziell und wassertechnisch austrocknen zu lassen!!!

Mit freundlichen Grüßen
Betty Baloo, Aktionskünstlerin auf der ganzen Welt


anna.robosch@stadt.graz.at
Sehr geehrte Frau Robosch!
Liebe Anna!

Ihr politisches Anliegen lautet: „Die Stadt gehört uns allen. Und sie muss auch für uns alle gleich, gerecht und solidarisch funktionieren.“

Sie haben morgen die Gelegenheit, vielen BürgerInnen die dringend darauf warten, Ihre Aussage zu beweisen, wenn Sie selbst und andere der SPÖ GemeinderätInnen gegen den Gemeindeabwasserplan der Landeshauptstadt Graz,  Revision 2, Juni 2015, basierend auf STEK (Stadtentwicklungskonzept) stimmen. Damit soll eine rechtliche Grundlage für den Zentralen Speicherkanal ZSK geschaffen werden, ohne bessere und vor allem modernere Alternativen für die Verwertung des Regenwassers zu berücksichtigen.

Im Sinne gute ökologische und ökonomische Voraussetzungen für unsere Kinder und Enkelkinder zu schaffen, erbitte ich dringend, diese Entscheidung als SPÖ Mandatarin nicht mitzutragen und mitverantwortlich zu werden, diese Stadt finanziell und wassertechnisch austrocknen zu lassen!!!

Mit freundlichen Grüßen
Betty Baloo, Aktionskünstlerin auf der ganzen Welt